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NewbieForever
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BeitragThema: Nachtwesen   Mo Feb 04, 2008 4:01 am

Nachtwesen

Ich bin ein Mensch der dunklen Welt.
Ich ruhe tags und lebe nur,
Wenn am schwarzen Himmelszelt
Die Sternenlichter gehn auf Tour.

Wenn es tag ist, ist es hell,
Und das Helle bricht mein Herz.
Scheint die Sonne boshaft grell,
Wächst in mir ein tiefer Schmerz.

Ist es kalte, dunkle Nacht,
Kann ich Leid und Schand nicht sehen,
Die bei Tageslicht die Pracht,
Dieser Erde stets umwehen.

Der Weltprobleme überdrüssig,
Zog ich damals mich zurück.
Fühlte mich stets überflüssig,
Wurde einsam, Stück für Stück.

Dies war anfangs eine Qual,
Ich litt darunter Jahr um Jahr.
Doch ließ die Welt mir keine Wahl,
Die immer weiter Hass gebahr.

Ich lernte, mich vollends zu trennen,
Von dem warmen Licht der Tage,
Sagte mir, ich würd verbrennen,
Wenn ich mich ins Lichte wage.

Meine Freunde waren Sterne,
Die mich niemals hintergingen..
Stets in endlos weiter Ferne,
Lassen sie mein Herz erklingen.

Unter tiefem Nebelschleier,
Strahlt der Mond beruhigend kühl,
Sein Licht zerbricht auf einem Weiher
Glitzert und verleiht Gefühl.

Die Stille, die mich nachts umringt,
Sie ist ein himmlisch Göttersegen,
Dem es stets erneut gelingt,
Den Alltagsstress zu widerlegen.

So ward ich ein Geschöpf der Nacht,
Die in wunderbarer Güte
Mir das Leben neu vermacht,
Das im Tageslicht verglühte!
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